Yared Dibaba & die Schlickrutscher – „Ya(h)redsrückblick“

19. Dezember 2019, 20:00 Uhr

Eintrittspreise:
– in der 1. Sitzplatzkategorie Vorverkauf 32,- Euro zzgl. Vvk-Gebühr, Abendkasse 36,- Euro
– in der 2. Sitzplatzkategorie Vorverkauf 28,- Euro zzgl. Vvk-Gebühr, Abendkasse 32,- Euro
– in der 3. Sitzplatzkategorie Vorverkauf 24,- Euro zzgl. Vvk-Gebühr, Abendkasse 28,- Euro


Ein Plattdeutscher Jahresrückblick der besonderen Art

Nu is dat so wiet, Yared Dibaba & die Schlickrutscher läuten wieder die Weihnachtszeit ein und bringen ihre Gäste auf Plattdeutsch in Weihnachtsstimmung. Weihnachten ist das Fest der Tradition, auch bei Yared Dibaba & die Schlickrutscher. Traditionelles, Aktuelles und Neues: auf der Weihnachtstour 2019 spielt die Combo natürlich die bekannten plattdeutschen Weihnachtslieder. Sowohl die Evergreens, die viele aus ihrer Kindheit kennen, als auch die eingängigen Schlickrutscher-Stücke wie „Nu is dat so wiet“ oder „Een Hart alleen“. Aber auch der Klassiker „Buten is Wiehnacht“ von Rolf Zuckowski darf nicht fehlen.

Die neuen Titel sind natürlich noch eine Überraschung, so wie es sie bei jedem Fest geben muss. Natürlich wird Plattdütsch geschnackt und wer das noch nicht kann, kann es auf jeden Fall nach diesem Abend.

Außerdem darf sich das Publikum auf den „Ya(h)redsrückblick“ freuen, eine Rückschau der ganz besonderen Art. Alles natürlich aus der plattdeutschen Perspektive des Entwicklungshelfers für die plattdeutsche Sprache, Yared Dibaba. Unter anderem wird er von der Reise in seine Geburtsheimat berichten. Die große Welt des Fernsehens wird an diesem Abend ein ebenso wichtiges Thema sein.

Die musikalische Besetzung der Schlickrutscher wartet in diesem Jahr akustisch auf und wird mit norddeutsch-internationalem Charme für Besinnlichkeit sorgen. Am Ende darf, wie immer, ordentlich getanzt werden.

Zum Ya(h)redsrückblick, an Wiehnachten mit Yared Dibaba & die Schlickrutscher, ist alles dabei: Ein Blick in die Vergangenheit des Jahres 2019, eine Einstimmung auf die anstehenden Feiertage und der Genuss im Hier und Jetzt.

Eine alte Tradition wird auch in diesem Jahr gepflegt: Anstoßen mit Klötenköm, dem berühmten Eierlikör zur Tour.

Kieck mol wedder in!



WIE ALLES BEGANN
Angefangen hat alles im Jahr 1984. Da spielten die beiden Brüder Yared und Benjamin Dibaba in ihrer Heimat Ganderkesee gemeinsam in einer FunkFusionBand Percussion die Mutter fuhr ihre bereits im jungen Alter musikbegeisterten Söhne regelmäßig zu den Proben. Der Weg in die Welt des Entertainments war geebnet. Während Benji nach London ging, um Tontechnik zu studieren und danach seine Karriere in der Musikindustrie verfolgte, sang Yared sich derweil durch verschiedene Bands, absolvierte Gitarrenund Klavierunterricht und startete nebenbei als erfolgreicher Moderator und Schauspieler durch.
Die Liebe zur Musik blieb. Gemeinsam beschlossen die Brüder, die oft auf Hamburg’s Straßen verwechselt werden, ein ShantyProjekt auf die Beine zu stellen. Musiker und Chor waren schnell gefunden, diverse Bühnenauftritte folgten. Wie heisst es doch im Norden so schön „Nich lang schnacken….“ Das Projekt Yared und die Schlickrutscher war geboren!

GESCHWISTERLIEBE
„Mit Benji zu arbeiten, ist Spaß maximal. Von Haus aus ist ein Grundvertrauen da. Wir lieben beide Musik, den Norden und die plattdeutsche Sprache und haben eine große geschmackliche Schnittmenge“, schwärmt Yared. Den Namen Schlickrutscher für Band und Chor erklärt Benji mit einem breiten Grinsen so: „Mit Schlickrutschern, auch Wattschlitten genannt, sind die Fischer immer zu den Reusen gefahren, um ihren Fang einzuholen. Quasi das norddeutsche Pendant zum modernen Hoverboard, von dem gerade jeder schnackt. Yared und die Hoverboarder klingt aber doof, und so sind wir bei den Schlickrutschern geblieben. Und unsere Schlickrutscher sind international.“

Copyright Künstlerfotos: Oliver Reetz

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